Ergonomische Arbeitsplätze

Der Begriff Ergonomie setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern ergon ( Arbeit ) und nomos ( Regel, Gesetz ) zusammen. Bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes geht es im Wesentlichen um die Anpassung der Arbeitsumgebung an den Menschen. Es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf die ergonomische Gestaltung haben. Hier spielen die Gesetzgebung, körperliche Voraussetzungen, technische Möglichkeiten und das soziale Umfeld eine wichtige Rolle.

Deshalb muss ein solcher Arbeitsplatz immer individuell geplant und realisiert werden. Ziel einer solchen Investition ist es, die Gesundheit des Menschen zu erhalten ( vor allem im Bereich Muskulatur und Skelett ) und durch optimale Bedingungen ggf. die Arbeitsleistung zu erhöhen bzw. gleichzeitig die Anzahl der Krankheitstage im Unternehmen zu verringern.

Ergonomische Arbeitsplätze sind nicht teuer. Wenn man die Kosten für den krankheitsbedingten Ausfall eines Mitarbeiters gegen rechnet, hat sich die Investition oft schon nach kurzer Zeit durch die Reduktion der Fehlzeiten amortisiert. In vielen Fällen ( z.B. bei chronischen Rückenleiden eines betroffenen Mitarbeiters ) können die Arbeitsplätze auch von den Rentenversicherungsträgern bezuschusst oder sogar komplett bezahlt werden.

Die Fläche des ergonomischen Arbeitstisches untergliedert sich in 4 Greifzonen mit unterschiedlichen Prioritäten. Diese Zonen resultieren aus den mittleren Körperabmessungen des Menschen.

  1. Arbeitszentrum: Beide Hände arbeiten im direkten Blickfeld          
  2. Erweitertes Arbeitszentrum: Beide Hände erreichen alle Punkte dieser Zone
  3. Einhandzone: Teile und Werkzeuge sind einhändig gut zu erreichen
  4. Erweiterte Einhandzone: Äußerster noch nutzbarer Greifbereich